MICRO: Das Remote Labor für Eingebettete Systeme

Über das Projekt MICRO


Die Corona-Pandemie und die Energiekrise 22/23 hatten eine starke Einwirkung auf den Laborbetrieb in Hochschulen in ganz Deutschland. Räumlichkeiten blieben unbeheizt, Menschenansammlungen mussten klein gehalten werden und vereinzelte Personen konnten gar nicht mehr am regulären Laborbetrieb teilnehmen.


Im Bereich der Mikroprozessorprogrammierung, den sog. Eingebetteten Systemen, sind die Studierenden zwingend auf die Arbeit mit verschiedenen Hardwarekomponenten und somit auf die Laborarbeit angewiesen. In Zeiten des digitalen Wandels soll daher mithilfe eines Hybriden Labores der Zugang zu bestimmten Versuchsaufbauten per Remote-Zugriff ermöglicht werden: Jederzeit verfügbare Laborversuche, automatisierte, kontrollierte Abnahmen von Übungseinheiten und ein digitaler Zugang zu diversen Programmier- und Messinstrumenten.

Abbildung einer CAD-Zeichnung des MICRO-CubesAbbildung einer CAD-Zeichnung eines MICRO-Cube Stacks
Abbildung 2: CAD-Zeichnungen der flexiblen MICRO-Cubes, einzeln und als Gruppe


Ein erster Prototyp einer eigenen digitalen Lehr- und Lernplattform namens MICRO wurde in einer ersten Machbarkeitsstudie komplett von Studierenden der Studiengänge Informatik, Ingenieur-Informatik und Elektrotechnik entwickelt und soll nun die Zukunft der klassischen Laborversuche im Bereich der Hardware- und Softwareentwicklung revolutionieren.


Das Projekt soll im Anschluss auf weitere Fachbereiche und vor allem weitere Hochschulen ausgeweitet werden und so die Vorteile von ergänzenden Remote-Laboren in Studiengängen wie dem klassischen Maschinenbau und der Elektrotechnik aufzeigen, um den Alltag der Studierenden zu erleichtern.

Abbildung des User-Interfaces von MICRO
User-Interface beim Remote Zugriff auf einen Versuchsaufbau in MICRO